In Deutschland spielen Datenschutzbedenken eine große Rolle. Unternehmen müssen sich daher genau überlegen, wo sie ihre Daten speichern. Der Lüneburger IT-Sicherheitsanbieter Securepoint hat am 1. Dezember dieses Jahres eine Cloud-basierte Backup-Lösung gestartet, die nach Angaben des Unternehmens von Systemhäusern und Partnern ohne viel Aufwand in ihre Services integriert werden kann.
"Cloud-basiertes Backup war bei vielen IT-Verantwortlichen lange eine Vertrauensfrage", sagt Eric Kaiser, Product Executive bei Securepoint. Mit der neuen Lösung Unified Backup erweitere man als deutscher Hersteller die Möglichkeiten für die Partner um eine zentrale, cloud-basierte Lösung für Datensicherung und Wiederherstellung. Der neue Dienste erfülle höchste Ansprüche an Sicherheit, Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit. Um den Support kümmern sich Mitarbeiter von Securepoint direkt in der norddeutschen Firmenzentrale.
Unified Backup kann Daten von physischen oder virtuellen Servern und Endgeräten mit Windows und Linux oder aus Hypervisoren wie Hyper-V und VMware sichern. Nach Aussage von Kaiser befinden sich die dafür verwendeten Server ausschließlich in deutschen Rechenzentren und seien garantiert frei von Backdoors.
Die zu sichernden Daten werden bereits vor Ort mit einem 256 Bit langen AES-Key verschlüsselt und dann erst in die Cloud übertragen. So seien Spionage, Erpressung oder eine Manipulation der Daten während der Übertragung ausgeschlossen. Für regelmäßige Backups stehen bis zu 44 individuell konfigurierbare Sicherheitspunkte zur Verfügung. Pro Tag lassen sich bis zu vier Sicherungen durchführen.