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Am 5. Mai 2025 ist endgültig Schluss mit Skype. Microsoft stellt an diesem Tag den Messenger ein. Wer noch Skype zur Kommunikation nutzt, kann zu Microsoft Teams Free wechseln, falls er weiterhin einen Microsoft-Messengerdienst verwenden will.
Alternativen zu Skype
Nutzer müssen natürlich nicht zu Teams wechseln, sondern können auch einen anderen Messenger wie WhatsApp oder Signal verwenden. Sie sollten aber auch an die Daten denken, die sich bisher in Skype befinden. Denn die wird Microsoft nach einer vorgegebenen Frist löschen.
Microsoft schreibt hierzu:"Ihre Skype-Daten stehen Ihnen bis Januar 2026 zum Exportieren oder Löschen zur Verfügung. Wenn Sie sich bis dahin bei Microsoft Teams Free anmelden, steht Ihnen Ihr Skype-Anruf- und Chatverlauf zur Verfügung. Wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen, werden Ihre Skype-Daten im Januar 2026 gelöscht."
So lassen sich Skype-Daten retten
Microsoft hat eine deutschsprachige Anleitung veröffentlicht, wie sich Skype-Daten exportieren oder auch löschen lassen. Das gilt für Chats und Dateien. Nutzer entscheiden also, was behalten werden soll.
Das 2003 gegründete Skype hatte Microsoft 2011 übernommen. 8,5 Milliarden US-Dollar zahlte der Konzern damals für Skype, das 170 Millionen Nutzer hatte. Skype war zwischenzeitlich so populär, dass viele Menschen den Begriff "Skypen" als Synonym für Chatten benutzten.
Doch immer neue Konkurrenten wie WhatsApp und Facetime nahmen Skype Nutzer weg. In den letzten Jahren bauten die Redmonder außerdem Teams immer mehr als ihr bevorzugtes Chat-Programm aus. Skype dagegen verlor zunehmend den Anschluss, zuletzt waren es wohl nur noch rund 36 Millionen tägliche Nutzer.
Chancen für Reseller
Allerdings bieten Änderungen auch immer neue Möglichkeiten. So auch im Falle des Skype-Endes. Wie Branchenkenner die Situation rund um das Ende des ehemaligen Messenger-Marktführers enschätzen und welche Möglichkeiten sich für Partner ergeben, diese Lücke zu nutzen, erfahren Sie bei ChannelPartner hier. (PC-Welt/kk)