3D mit dem Beamer
Während im Kino vor allem Projektoren mit Polarisationsfiltern zum Einsatz kommen, ist zu Hause die aktive Shutter-Technik auf dem Vormarsch. Ihr Vorteil: Sie funktioniert auf jeder Leinwand und jedem Untergrund. Notfalls lässt sich damit auch an jede weiße Wand ein Bild werfen.
3D-Projektoren mit passiver Polfilter-Technik benötigen eine metallisch beschichtete Silber-Leinwand ohne Oberflächenversiegelung. Nur darauf bleibt die Polarisation des Projektionslichts – und damit auch das dreidimensionale Bild – erhalten.
Einfache 3D-Beamer gibt es bereits für unter 1.000 Euro. Allerdings lohnt es sich, wegen der Ausstattungsunterschiede genauer hinzuschauen. Während 3D-Fernseher mit Shutter-Brille praktisch immer volle HDTV-Schärfe liefern, begnügen sich günstige Beamer schonmal mit XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel). Auch kommt nicht jedes Modell mit allen möglichen 3D-Signalen klar. Wer einen Projektor nicht nur für PC-Spiele benutzten möchte, sollte darauf achten, dass sein Gerät neben dem "Frame Sequential"-Format auch die Verfahren "Frame Packing" (Blu-ray Disc), "Side-by-Side" und "Top Bottom" (TV-Sender, Kameras) unterstützt.
Eine Helligkeit von mindestens 2.500 Ansi-Lumen schadet ebenfalls nicht, denn die Shutter-Brille schluckt einiges an Licht.
Neue Filme in 3D
Der 3D-Trend im Kino sorgt für ein wachsendes Angebot auch auf Blu-ray Disc. Erschienen zunächst nur Animationsfilme mit dreidimensionalem Bild, produziert Hollywood inzwischen auch Blockbuster mit lebenden Schauspielern in 3D.
Blu-ray-Titel, die solche stereoskopischen Filme enthalten, erkennt man an einem speziellen Logo auf der Verpackung . Sie haben nichts mit den DVDs und BDs gemein, die früher unter der Bezeichnung "3D" verkauft wurden. Denn statt beide Blickwinkel mit rot-grünen-Doppelkonturen in ein gemeinsames Bild zu pressen, speichern sie für jedes Auge die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel - ein Schärfegewinn, der sich vor allem auf 3D-Displays mit Shutter-Brille deutlich bemerkbar macht.
Abspielgeräte für die neuen Scheiben erkennt man an der Aufschrift 3D. Sie sind abwärtskompatibel und geben auch normale Blu-ray Discs wieder. Der umgekehrte Weg klappt allerdings nicht: Ältere Player können – mit Ausnahme einiger updatefähiger Spielekonsolen – das 3D-Signal weder lesen noch ausgeben.
Angeschlossen werden 3Dfähige Geräte grundsätzlich über ein HDMI-Kabel. Analoge Verbindungen, für HDTV im 2D-Zeitalter zumindest als Notlösung verwendbar, haben endgültig ausgedient.
Wegen der höheren Datenmenge und damit verbundenen Übertragungsgeschwindigkeit muss sogar die HDMI-Leitung besonders beschaffen sein: Nur Kabel mit der Bezeichnung "High Speed" sind schnell genug für 3D-Signale. Sie empfehlen sich allerdings ohnehin für den Anschluss an hochwertige HD-Fernseher.
- SuggestivfrageBeispiel: "Sie wollen doch sicherlich auch ...?"
Antwort: Ja! Stark manipulierend, kein Nein zulassend
Nutzen: Bitte äußerst sparsam verwenden. - Geschlossene FrageBeispiel: "Gefällt Ihnen das Produkt?"
Antwort: Ja oder Nein, wenig Information
Nutzen: Nur zum Herbeiführen von (Teil-)Entscheidungen verwenden.