Sicherheit und ICMP
Der Sicherheitsaspekt stand bei der Entwicklung von IPv6 von Anfang an im Mittelpunkt. Es wurden Sicherheitsstandards definiert, die sowohl für IPv6 als auch für IPv4 verwendet werden können. Auf Grund der neuen Standards ist es möglich,
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Verschlüsselung zur Sicherung gegen Mitlesen.
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Authentisierung der Nachricht durch Prüfsumme zum Beweis der Unverfälschtheit.
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Authentisierung der Absenders durch eine digitale Signatur.
Damit will man verhindern, dass ein Unbefugter den Inhalt der Nachricht auf dem Weg vom Sender zum Empfänger mitliest. Eine komplette
IPv6 nutzt das Internet Control Message Protocol (ICMP) für IPv6 mit einigen Erweiterungen. Auf ICMP-Protokollelemente wird in Version 6 mit dem Wert 58 im Feld "Next" hingewiesen. Die wesentlichen Änderungen bei ICMP sind:
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Neue Formate für die Übertragung der Adressauflösung, die das bisherige Address Resolution Protocol (ARP) ablösen.
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Elemente zur Definition der maximalen zulässigen Datensatzlänge (MTU).
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Neue Elemente zur Steuerung von Multicast-Gruppen. Diese ersetzen das Internet Group Management Protocol (IGMP, RFC 2236) von IPv4.