Offenbar ist nun auch der Mittelstand bereit, derartige Lösungen einzusetzen. Während SAP Enterprise-Kunden und Haufe Lexware Freiberufler schon seit ein paar Jahren mit Cloud-basierter Unternehmenssoftware versorgt, zieht nun Sage nach.
Gleich zwei neue Cloud-Lösungen haben die Frankfurter nun im Rahmen ihrer Kunden- und Partnerveranstaltung, dem Sage Summit Tour 2017 in Berlin, erstmals in Deutschland vorgestellt: "Sage Live" und "Sage One Start". Während "Sage Live" sich an Firmen von zehn bis 200 Mitarbeitern richtet, adressiert "Sage One Start" kleinere Firmen und Start-ups.
Foto: Foto Vogt
"Sage Live" beinhaltet die typischen Module einer ERP-Software: Angebotserstellung, Auftragsverwaltung, Abrechnung, Buchung und Dokumentation. Die Lösung ist auch als mobile App für die iOS-Plattform verfügbar. Damit behalten auch mittelständisch e Entscheider ihre Liquidität auch unterwegs im Blick - sofern sie über die passenden Apple-Geräte (iPad, iPhone oder
Lesetipp: Sage zeichnet die 15 besten Partner aus
Außendienstler können über die mobile App ihre Arbeitszeiten erfassen vor Ort Bestellungen ihrer Kunden aufnehmen und komplette Abrechnungen erstellen. Außerdem lassen sich auch Kostenbelege unterwegs erfassen und an die Buchhaltung in der Zentrale übermitteln.
Foto: Sage
Kooperation mit Salesforce
Da Sage Live auf Basis der von Salesforce-Technologie entwickelt wurde, erhalten alle Anwender automatisch Zugriff auf die Salesforce AppExchange-Plattform, wo sie aus einer Vielzahl von Anwendungen sich die passende für ihre spezifische Anforderung aussuchen und danach direkt in Sage Live integrieren können.
Preise und Verfügbarkeit von Sage Live
Die Preise für Sage Live beginnen bei 300 Euro netto monatlich. Darin sind zwei "Voll"-User und fünf Business User-Lizenzen (nur mobile Nutzung möglich) enthalten. Jeder weiter Voll-User-Lizenz kostet 85 Euro, für jeden weiteren mobilen Anwender müssen 40 Euro netto pro Monat an Sage überwiesen werden.