RISC-CPUs

Ionos bietet dedizierte ARM-Server an



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur bei verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security,  Betriebssysteme, Netzwerke, Virtualisierung, Cloud Computing und KI. 
Ab sofort lassen sich bei Ionos auch Server mieten, die mit potenten, aber zugleich sparsamen ARM-Prozessoren vom Ampere ausgestattet sind.
Sean Variey (Chief Evangelist & VP, Business Development bei Ampere), Pete Logan (Principal Field Engineer bei Ampere), Uwe Geier (Head of Cloud Solutions bei Ionos), Jeff Wittich (Chief Product Officer bei Ampere) und Patrick Schaudel (SVP Products bei Ionos) (v.l.n.r) auf dem CloudFest 2025 im Europapark in Rust.
Sean Variey (Chief Evangelist & VP, Business Development bei Ampere), Pete Logan (Principal Field Engineer bei Ampere), Uwe Geier (Head of Cloud Solutions bei Ionos), Jeff Wittich (Chief Product Officer bei Ampere) und Patrick Schaudel (SVP Products bei Ionos) (v.l.n.r) auf dem CloudFest 2025 im Europapark in Rust.
Foto: Ionos

Der Internetdienstleister Ionos bietet ab sofort nicht mehr nur Intel- und AMD-basierte Server an, sondern auch dedizierte Server mit ARM-Prozessoren. Sie eignen sich nach Angaben des Anbieters besonders für stark besuchte Webserver, Anwendungs-Server, Microservices, KI-Lösungen und Big-Data-Analysen.

KI als Markttreiber

Insbesondere die "rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz" berge enormes Potenzial, stelle aber auch hohe Anforderungen an die IT-Infrastruktur, so Patrick Schaudel, SVP Products bei Ionos. Mit den Ampere Altra CPUs biete man den Kunden eine "nachhaltige, energieeffiziente und skalierbare Lösung, die perfekt auf moderne Workloads in den Bereichen KI und Big Data zugeschnitten" sei.

Wie Schaudel weiter ausführte, seien die neuen Prozessoren darauf ausgelegt, eine kleinere Anzahl einfacher und häufig verwendeter Befehle effizienter als die CISC-basierten Prozessoren von Intel und AMD auszuführen. Im Vergleich zu x86-basierten Systemen benötigen die von Ionos verwendeten Ampere-Altra-ARM-Chips vergleichsweise wenig Energie, bieten aber trotzdem eine hohe Performance.

Zum Start bietet Ionos zwei Optionen an. Einmal das Modell ARM96-128, das mit 96 Kernen, 128 GByte RAM sowie zweimal 1.920 GByte NVMe-Speicher ausgestattet ist und monatlich 260 Euro kostet. Das zweite Modell trägt die Bezeichnung ARM96-256. Es hat ebenfalls 96 Kerne, aber 256 GByte RAM sowie zwei je 3.840 GByte große NVMe-Speicher. Es kostet 320 Euro im Monat.

Als Server-Standorte stehen Deutschland (Berlin) sowie Großbritannien (Worcester) zur Wahl. Vergangenen Monat hat Ionos bereits seinen AI Model Hub erweitert.

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