Richard Werner ist Business Consultant bei Trend Micro. Bis Mitte 2016 war er Product Marketing Manager EMEA bei diesem Security-Anbieter. In dieser Position verantwortete er die Produkteinführung von Endpunkt-Lösungen von Trend Micro. Davor hatte Werner, der seit 2000 im Unternehmen ist, verschiedene leitende Positionen im Vertrieb inne, insbesondere im Post- und Presales-Support. Unter anderem war er Leiter des Presales-Teams für die zentraleuropäische Region sowie Senior Sales Engineer.
Die fortschreitende digitale Transformation und die zunehmende Cloud-Akzeptanz bringen weitreichende Konsequenzen für Security-Fachhändler.
Sicherheitsbedenken hinsichtlich der Cloud-Nutzung untergraben oftmals eine gewinnbringende Nutzung ihrer vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Partner im Bereich IT-Security in der Cloud unterstützen ihre Kunden daher einerseits, von den Vorteilen einer Cloud-Lösung zu profitieren. Gleichzeitig helfen sie ihnen dabei, den unternehmenskritischen Bereich der IT-Security zu vereinfachen und skalierbar zu machen.
"Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel."
Wie wohl keine andere Branche hat die IT in der kurzen Zeit Ihres Bestehens die konstante Veränderung zum Prinzip erhoben. Dennoch erleben wir gerade den ersten echten Generationskonflikt in unserer Industrie. Dieser manifestiert sich im Wesentlichen an der Frage: "Kabel oder Cloud?". Diskussionen zu diesem Thema werden nicht selten emotional geführt. Auf der einen Seite stehen versierte Netzwerker, auf der anderen "Cloud-Natives", für die eine Welt ohne die Wolke schlicht nicht mehr vorstellbar ist.
Die Revolution im digitalen Zeitalter bringt neue Geschäftsmodelle im Bereich IT-Security hervor. Foto: Nobelus - www.shutterstock.com
Doch technologische Entwicklungen wie das Internet-of-Things (IoT) und die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche haben diese Frage eigentlich bereits pro-Cloud beantwortet. Grundsatzdiskussionen über die generelle Sinnhaftigkeit der Cloud-Nutzung sind daher wenig zielführend. Es lohnt sich stattdessen konkrete Chancen und Anwendungsmöglichkeiten zu betrachten. Denn die Revolution im digitalen Zeitalter bringt vor allem neue Geschäftsmodelle hervor, die bisher nicht denkbar waren. Die Herausforderung für die
IT-Security liegt dabei darin, diese vernünftig abzusichern.
Ob Unternehmen sich auf Cloud-Modelle einlassen hängt zunächst davon ab, ob die Bereitschaft zur Veränderung besteht, aber auch davon, ob die Anwendungsmöglichkeiten zu den bisherigen Geschäftsmodellen passen. Dass der Schritt in die Cloud oftmals noch als Wagnis wahrgenommen wird, liegt meist auch an Sicherheitsüberlegungen.
Passend zum Thema: Fraunhofer EU
Die Diskussion um die
Sicherheit in der Cloud und die Einführung neuer Gesetzte wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führen bei vielen Unternehmen zu Ungewissheit. So herrscht Verunsicherung darüber, welche Daten auf welchem Weg in die Cloud dürfen. Insbesondere personenbezogene Daten, die durch die DSGVO besonders geschützt werden, spielen hier eine große Rolle. Denn genau diese Daten ermöglichen erst viele spannende IoT-Anwendungen. Große Unternehmen beschäftigen daher eigene Spezialisten und Anwälte, um Ihren Weg abzusichern. Mittelständische und kleine Unternehmen wenden sich hierfür meist an Partner.
Hier beobachten wir im Moment die größten Umwälzungen: Es gibt Partner, die
IT-Sicherheit bereits seit Jahrzehnten betreiben und dabei vor allem auf kabelgebundene Netzwerke und Rechenzentren setzten. Für viele dieser Kollegen erübrigt sich die Diskussion um die Cloud-Nutzung grundsätzlich. Sie raten ihren Kunden oft davon ab, wichtige oder DSGVO-relevante Daten in die Cloud zu verlagern. Dadurch ziehen sie auch den Nutzen der Cloud selbst in Zweifel. Eine solche Argumentation ist für das Geschäft jedoch nicht nachhaltig, denn Unternehmer mit einer vielversprechenden Geschäftsidee werden sich von derartigen Bedenken nicht aufhalten lassen. Kunden werden sich auf lange Sicht nach Partnern umsehen, die Cloud-Lösungen integrieren können.
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