Schnell wechselnde Produktzyklen, verfehlte Forecasts oder unerwartete Insolvenzen, die Ursachen für Überbestände sind vielfältig. Doch was tun mit der Ware, die wie Blei in den Regeln liegt, Kapital bindet und wertvolle Lagerkapazität belegt?
Dabei gibt es häufig Interessenten für die problematischen Bestände. Was in einem Land oder in einer Handelsform nicht abgesetzt werden kann, hat auf anderen Märkten durchaus eine Chance. Die dänische Auktionsplattform Stockondeals hat dieses Segment im Fokus und erreicht nach eigenen Angaben 25 europäische Märkte. "Da sich ausschließlich gewerbliche Marktteilnehmer registrieren können, behalten die Anbieter die Kontrolle über ihre Distribution und können kostenintensives Inventar über einen weiteren Vertriebskanal abbauen", erklärt Birthe Udsen, CEO bei Stockondeals, das Prinzip. Die Käufer profitieren laut Udsen wiederum dadurch, dass sie ihr Angebot um attraktive und preisgünstige Produkte ergänzen können.
Namhafte Marken werden gehandelt
Nachdem sich das Unternehmen vor allem mit Lebensmitteln und Do-it-yourself-Artikel einen Namen gemacht hat, wurde das Sortiment nun um Consumer Electronics erweitert: "Nach dem erfolgreichen Start in diesem Jahr erhielten wir immer mehr Nachfragen aus der Unterhaltungselektronik", berichtet die Stockondeals-Chefin. Durch die Erweiterung des Marktplatzes seien bereits nach kurzer Zeit namhafte Marken wie Blaupunkt, Acer, Panasonic, SteelSeries, Lenovo oder Logitech gehandelt worden.
Stockondeals berechnet einen festen Prozentsatz des Auktionsverkaufspreises. Da dieser in den Geboten eingeschlossen in, entstehen keine zusätzlichen oder versteckten Kosten für den Käufer. Für den Verkäufer fallen Kosten erst an, wenn eine Auktion erfolgreich abgeschlossen wurde.
Hersteller, Fachhändler, Kunde - eine gelungene Dreiecksbeziehung mit Shopware
Foto: Joy Sportswear