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Die europäische Datenschutz-Organisation Noyb hat zusammen mit einem betroffenen europäischen Bürger eine Datenschutz-Beschwerde gegen den ChatGPT-Anbieter
Schrems hatte sich zuvor bereits zweimal gegen den Facebook-Konzern Meta durchgesetzt und dabei beide Male vor dem Europäischen Gerichtshof Abkommen zum transatlantischen Datenaustausch zwischen den USA und Europa gekippt ("
OpenAI soll Europäern DSGVO-Rechte einräumen
In der Auseinandersetzung mit ChatGPT-Entwickler
Noyb wirft
OpenAI kam Auskunftsersuchen nicht nach
Maartje de Graaf, Juristin bei Noyb, sagte, die Verpflichtung, einem Auskunftsersuchen nachzukommen, gelte für alle Unternehmen. "Es ist selbstverständlich möglich, die verwendeten Trainingsdaten zu protokollieren, um zumindest eine Vorstellung von den Informationsquellen zu erhalten. Es scheint, dass mit jeder ,Innovation' eine andere Gruppe von Unternehmen meint, dass ihre Produkte nicht mit dem Gesetz übereinstimmen müssen."
Noyb und der Betroffene forderten nun die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) zu einer Untersuchung der Datenverarbeitungspraktiken von
OpenAI auch im Visier der italienischen Datenschützer
Im vergangenen Jahr hatte bereits die italienische Datenschutzaufsicht datenschutzrechtliche Bedenken in Bezug auf die Praktiken bei OpenAI angemeldet. Im April 2023 war ChatGPT in Italien im Frühjahr 2023 sogar zeitweise gesperrt und wurde erst nach Nachbesserungen durch OpenAI wieder verfügbar. Nachgebessert wurde da bei der Altersprüfung für einheimische neue Nutzer und mit einem Formular für Nutzer in der EU, um Widerspruch gegen die Verwendung der eigenen Daten einlegen zu können.
Nach Angaben der italienischen Datenschutzbehörde kam es bei ChatGPT zudem zu einem