Nach einem etwas schwächeren Jahresauftakt wuchs der MDax -Konzern im zweiten Quartal aber wieder schneller und legte bei Erlösen und Ergebnis prozentual zweistellig zu. Beim Umsatz meldete Bechtle-Chef Thomas Olemotz am Freitag ein Plus von 13,6 Prozent auf 686,1 Millionen Euro. Das im TecDax notierte Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm in Baden-Württemberg verdiente unter dem Strich mit 18,7 Millionen Euro auch 14 Prozent mehr. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag der Gewinn aus dem Tagesgeschäft bei 26,7 Millionen Euro, 14,2 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Bechtle bestätigte seine Jahresprognose, nach der das Unternehmen bei Umsatz und Ergebnis "deutlich" zulegen will. Dabei soll sich die Marge - also der Anteil des Gewinns an den Erlösen - leicht verbessern. "Vor allem im Inland sind wir sehr gut unterwegs", sagte Olemotz.
- Unternehmer Gerhard Schick, der 1982 u.a. für 18 Kinobetriebe in Heilbronn verantwortlich ist, Prof. Klaus von Jan von der FH Heilbronn, und Maschinenbau-Student Ralf Klenk, verbünden sich: Sie entwickeln eine Software für die Süßigkeitenverwaltung an den Kinokassen.1982 - Es begann mit den Gummibärchen an der Kinokasse
- Überzeugt, dass Computern die Zukunft gehören wird, wittern der Unternehmer Gerhard Schick, der Professor Klaus von Jan und der Student Ralf Klenk eine Geschäftschance: Ein Unternehmen, das die Software vermarktet.1983 - Vom ersten Projekt zum Unternehmen
Bechtle verkauft Firmen die Einrichtung und das Managen der eigenen IT, zweites Geschäftsfeld ist der Online-Handel mit IT-Produkten. Für die Zukunft hatte Bechtle ehrgeizige Pläne ausgegeben: Bis 2020 soll sich der Jahresumsatz auf rund fünf Milliarden Euro etwa verdoppeln. (dpa/tc)