Technik & Know-how

Bezahlverfahren im Internet - ein Überblick

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.

Vor- und Nachteile

Für Händler teilt sich ClickandBuy in zwei Bereiche: Basic und Premium. Der Basic-Tarif richtet sich an Anbieter, die für Ihre Inhalte bis zu 10 Euro verlangen wollen. Der Dienst verlangt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 49 Euro darin enthalten sind auch die Implementierungskosten, zusätzlich entstehen monatliche Mindestkosten von fünf Euro. Die weiteren Provisionskosten berechnen sich prozentual nach dem Umsatz.

Im Premium-Account, der jeweils individuell ausgehandelt wird, stehen zusätzliche Dienste zur Verfügung, etwa Abonnements oder ein Spendenmodul. In beiden Paketen sind Dienste für das Risiko- und Forderungsmanagement, unter anderem Mahnwesen, Rücklastschriften oder Bonitätsprüfungen, enthalten.

ClickandBzy: Fazit

ClickandBuy ist im Bereich Micropayment, also bei Klein- und Kleinstbeträgen, weit verbreitet. Die Chance, dass ein Nutzer bereits bei dem Dienst angemeldet ist, ist daher groß. Allerdings fallen vor allem die happigen Gebühren, die der Dienst besonders im Basic-Account verlangt, negativ auf. Außerdem fehlt es an zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen durch E-Token oder TANs, wie sie Giropay oder Paypal bieten. Wer aber den Hauptumsatz seines Shops mit kleinpreisigen Artikeln einnimmt, sollte sich ClickandBuy einmal ansehen.

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