Auf dem Omnisecure-Kongress im Grand Hotel Esplanade in Berlin hat das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) den ersten Antrag eines PKI-Zertifizierungsdienstleisters im Bereich Smart Metering entgegengenommen. Vertreter von Atos Deutschland überreichten die notwendigen Registrierungsunterlagen. Dazu gehörte auch ein Zertifikat nach der Technischen Richtlinie BSI TR-03145 für den sicheren Betrieb einer Zertifizierungsstelle.
Künftig darf die Atos Smart Grid CA damit digitale Zertifikate für eine sichere Kommunikation in intelligenten Stromnetzen, den so genannten Smart Grids, ausstellen. Sie dienen zur Absicherung der Smart Meter Gateways, den intelligenten Stromzählern. Die digitalen Zertifikate sollen den Schutz der von den Haushalten übertragenen Messdaten durch einen verschlüsselten und integritätsgesicherten Kanal gewährleisten.
Registrierung von Zertifizierungsdienstleistern
Das BSI betreibt die zentrale Wurzelzertifizierungsstelle (Root) der Smart Metering Public Key Infrastruktur (SM-PKI) und ist daher verantwortlich für die Registrierung von Zertifizierungsdienstleistern (Sub-CAs) im intelligenten Stromnetz.
"Wir sind als erstes Unternehmen durch das BSI zertifiziert, sichere digitale Zertifikate für die Kommunikation im intelligenten Stromnetz anzubieten", kommentierte Winfried Holz, CEO von Atos Deutschland. Eine sichere Vernetzung von Smart-Meter-Komponenten sei eine wichtige Grundlage der gestiegenen Anforderungen an Unternehmen.
Im vergangenen Jahr belegte Atos zusammen mit Computacenter den dritten Platz im Ranking der größten Systemhäuser in Deutschland. Das Unternehmen ist außerdem in der COMPUTERWOCHE-Rangliste "Beste Systemhäuser in Deutschland" vertreten.