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Kredite und Rabatte

Microsoft startet IT-Aktion für Mittelstand

Datum:27.04.2009
Autor(en):Peter Gruber
Auf dem Microsoft Software Strategy Summit in Köln hat Microsoft ein erweitertes Mittelstandsprogramm vorgestellt. Es soll KMUs helfen, die Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftskrise durch eine stringente Nutzung von Informationstechnologie zu minimieren.

Neben finanziellen Hilfen für IT-Investitionen1 beinhaltet das Programm von Microsoft2 den vergünstigten Zugang zu Unternehmenssoftware und die Nutzung neuer Bereitstellungskonzepte für Anwendungen. Das Programm soll das Verständnis für den Nutzen von IT-Lösungen in mittelständischen Betrieben3 fördern und sie durch konkrete Hilfestellungen in die Lage versetzen, auf Unternehmenssoftware zu geringen Kosten zurückzugreifen.

Microsoft gibt Rabatt auf Exchange & Co.

Microsoft setzt bei der Mittelstandsinitiative auf folgende Faktoren. Durch Rabattaktionen4 mit Schwerpunkt Mittelstand5 sollen Unternehmen Anreize geben werden, selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine IT-Strategie6 zu verfolgen. Microsoft hat dazu 18 Angebote in Deutschland gestartet, die den Partnern und Händlern von Microsoft besondere Konditionen einräumen, um damit ihre Kunden zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei Produkte, die sich besonders für KMUs7 eignen. Beispielsweise wird Open-License- und Open Value-Kunden einen zehnprozentigen Preisnachlass gegenüber der Distribution auf eine Microsoft Office Professional Plus 2007 geboten. Zu den vergünstigten Produkten zählen unter anderem auch Microsoft Dynamics8 CRM, Microsoft SQL Server 2007 oder der Microsoft Office SharePoint Server 2007. Die Aktionen haben unterschiedliche Laufzeiten und können abgerufen werden unter: http://www.microsoft.com/germany/lizenzen/aktuelles/angebote/default.mspx9.

Kredite für ERP- und CRM-Systeme von Microsoft

Durch Finanzierungsangebote über Microsoft Financing, soll für mittelständische Unternehmen der nachhaltigen Aufbau einer IT-Infrastruktur10 langfristig bezahlbar gemacht werden. Da es aufgrund der angespannten Lage an den weltweiten Finanzmärkten für Unternehmen zusehends schwerer wird Kredite zu bekommen11, wird Microsoft sein Kreditbudget für Firmenkunden im laufenden Jahr um 60 Prozent auf insgesamt 1,2 Milliarden Dollar aufstocken. Beispielsweise können Neukunden, die eine CRM- oder ERP-Software12 einführen möchten, diese mit einer Null-Prozent-Finanzierung13 und einer flexibel gestaltbaren Laufzeit sowie Zahlungszielen von bis zu 36 Monaten finanzieren.

Online-Lösungen auch für Teamwork

Durch Cloud-Lösungen14, die die Arbeit in mittelständischen Unternehmen produktiver und kostengünstiger gestalten, will Microsoft zusätzliche Kaufanreize setzen. Um Unternehmen eine flexible Möglichkeit zu bieten, professionelle Unternehmensanwendungen zu geringen monatlichen Kosten zu nutzen, ohne in eine aufwändige IT-Infrastruktur zu investieren, hat Microsoft sein Angebot an Web-basierenden Online-Lösungen massiv ausgebaut. Unter dem Dach "Business Productivity Online Suite" (BPOS) bietet Microsoft ab sofort Microsoft-Produkte15 wie Exchange16, Sharepoint17 und Office Live Meeting auch als Online-Versionen an. Unternehmen erhalten mit den Internet-Anwendungen beispielsweise Werkzeuge für die Zusammenarbeit von Teams, die an unterschiedlichen Orten tätig sind sowie für Kommunikationsaufgaben. Bereits für 2,56 Euro pro Anwender und Monat können Firmen diese Lösungen nutzen.

Leitfaden gegen die Krise

Praktische Anleitungen für das Überstehen der Krise18 finden Mittelstandsbetriebe unter www.microsoft.de/gradlinigerkurs19. Das Portal zeigt konkrete Beispiele, Videos und Handlungsanweisungen, wie Unternehmen durch den strategischen Einsatz von IT die Betriebs- und IT-Kosten senken, den Cashflow20 im Unternehmen durch Finanzierungslösungen optimieren und innovationsfähig bleiben können.

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Links im Artikel:

1 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1893527/
2 http://www.microsoft.com/de/de/default.aspx
3 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1890829/
4 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1892188/
5 https://www.computerwoche.de/schwerpunkt/m/Mittelstand.html
6 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1879378/
7 http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_und_mittlere_Unternehmen
8 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1881672/
9 http://www.microsoft.com/germany/lizenzen/aktuelles/angebote/default.mspx
10 https://www.computerwoche.de/schwerpunkt/i/IT-Infrastruktur.html
11 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1876563/
12 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1893457/
13 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1890777/
14 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1888048/
15 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1891928/
16 https://www.computerwoche.de/index.cfm?pid=271&q=Exchange
17 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/office_tools/1888811/
18 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/it_strategie/1888005/
19 http://www.microsoft.de/gradlinigerkurs
20 https://www.computerwoche.de/knowledge_center/mittelstands_it/1877718/

Bildergalerien im Artikel:

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2. Geschäftsbedingungen einsetzen
Die Geschäftsbedingungen sind ein wesentlicher Bestandteil der schriftlichen Kommunikation mit Kunden, denn sie klären über Rechte auf, schränken Haftungen und Verbindlichkeiten ein und schützen das eigene Unternehmen. Daher sollten sie in jedem vertraglich relevanten Schriftstück enthalten sein.
Foto: Photodisc/Getty Images

3. Zahlungsbedingungen festlegen
Um spätere Missverständnisse zu vermeiden, sollten vor Beginn jeder Geschäftsbeziehung die Zahlungsbedingungen festgelegt und von den jeweiligen Geschäftspartnern bestätigt werden.
Foto: Photodisc/Getty Images

4. Klar kommunizieren
Die Kommunikation mit Kunden und Dienstleistern wird oft unterschätzt, kann aber die Zahlungsmoral durchaus positiv beeinflussen. Von daher ist es ratsam, den Eingang jeder Rechnung mit einem kurzen Anruf zu überprüfen. Außerdem sollte der jeweilige Geschäftspartner direkt über noch ausstehende Zahlungen informiert werden.
Foto: Getty Images, John Foxx

5. Exakt Buch führen
Eine detaillierte Dokumentation der ein- und ausgehenden Rechnungen sowie eine gut strukturierte Ablage tragen maßgeblich dazu bei, den Überblick zu behalten. So können Sie schneller auf ausstehende Forderungen reagieren.
Foto: Photodisc/Getty Images

6. Verzugszins geltend machen
Sollten Forderungen auch nach dem Mahnungsprozess ausbleiben und rechtliche Schritte bevorstehen, sind Unternehmen laut § 288 des BGB berechtigt, den entstandenen Zinsschaden mit einem Verzugszins in Rechnung zu stellen. Der Verzugszins für Unternehmen beträgt acht Prozent plus Basiszinssatz.
Foto: Getty Images, John Foxx

7. Bonität im Auge behalten
Es lohnt sich, die Kreditwürdigkeit der bestehenden Kunden zwei Mal jährlich zu prüfen.
Foto: Getty Images, John Foxx

8. Finanzierungsalternativen prüfen
Ein alternatives Finanzierungsmodell ist beispielsweise das Factoring. Anbieter wie Bibby Financial Services übernehmen dabei das Forderungs-Management ihrer Kunden, die wiederum im Gegenzug bis zu 85 Prozent des Rechnungswertes innerhalb von 24 Stunden erhalten. Der Restbetrag folgt abzüglich einer Gebühr und Zinsen, sobald der Debitor die Forderung beglichen hat.
Foto: Getty Images


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