Non Plus Ultra und Clearview
Api überrascht mit Videoplattform und Business-Netzwerk
Datum:22.09.2024
Autor(en):Peter Marwan
Die Api-Hausmesse „Home & Business“ in Bochum bot alles, was man von einer Distributoren-Hausmesse
erwartet: Aussteller, Vorträge, Networking-Möglichkeiten und eine Party. Aufhorchen
ließen jedoch zwei unerwartete Ankündigungen.30 Jahre Api war für den Distributor Grund zum Feiern - und zum Aufbruch in neue Dimensionen
des "gemeinsamen Anpackens".
Foto: Peter Marwan
30 Jahre gibt es Api bereits. Das war Grund für eine standesgemäße Jubiläums-Hausmesse. Der Distributor aus Baesweiler bei Aachen hatte sich dazu im RuhrCongress in Bochum eingemietet und füllte das Veranstaltungszentrum mit über 100 Herstellern sowie den zahlreichen erschienenen Besuchern auch gut aus - und Platz für eine für alle reichende Geburtstagstorte war auch.
Attraktiv machten die Veranstaltung auch die Fachvorträge zu Themen abseits des Alltagsgeschäfts im IT-Handel - etwa von Coach Slatco Sterzenbach1, Psychologin Laura Klimecki2, der Beraterin Fabiénne Niehues3 und Technologieinvestor Frank Thelen4. Beim "Mutmachen" wollte Api-Gründer und -Chef Achim Heyne es aber nicht belassen. Ihm ist es wichtig, gemeinsam anzupacken. Dafür stellte er auf der 30-Jahr-Feier seiner Firma zwei ganz neue und für Distributoren sehr untypische Projekte vor: Sie heißen Ultraview5 und Non Plus Ultra6 und sind eine Plattform für Business-Videos und ein Business-Netzwerk.
Business-Video-Plattform Ultraview
Ultraview ist eine Art YouTube ohne Werbung mit reinem Fokus auf Business-Themen. Für qualitativ hochwertige Videos sorgen das Ultraview-Team um Daniel Wondra oder von zertifizierte Video-Produzenten. Auf der Plattform können sich Unternehmen in kurzen und längeren Videos vorstellen. Sie können sich aber auch als Arbeitgeber präsentieren.
Daniel Wondra und Hakan Örenbas stelten die Business-Video-Plattform „Ultraview“ vor
und konnten dazu bereits auf zahlreiche Beispiele auf der Plattform als Referenzen
verweisen.
Foto: Peter Marwan
Die Videos sind aus der Perspektive potenzieller Kunden oder Arbeitnehmer konzipiert. Damit unterscheiden sie sich von klassischen Image-Videos. Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen und Einblicke zu geben. Bis zu vier Buttons unter dem Video lassen sich verlinken und zum Beispiel nutzen, um auf bestimmte Webseiten zu verweisen oder Termine zu vereinbaren. Eine Integration mit Plugilo ermöglicht es auch, sich die Videos da zu merken und darüber anzusehen.
Im Gegensatz zu gängigen Social-Media-Angeboten wählt nicht der Algorithmus aus, was es zu sehen gibt, sondern der Nutzer oder der Anbieter: Der Nutzer, wenn er etwas aktiv sucht, der Anbieter, indem er zu einem Video andere Videos von ihm in einer sinnvollen Reihenfolge präsentieren kann. "So lässt sich bei Ultraview eine ganze Customer Journey bis hin zur Kaufentscheidung oder einer Terminvereinbarung abbilden", erklärt Heyne im Gespräch mit ChannelPartner.
Business-Netzwerk "Non Plus Ultra"
Mitgliedern des Business-Netzwerks "Non Plus Ultra" räumen die Macher von Ultraview Sonderkonditionen ein. Am exakten Preismodell wird noch gefeilt. Es orientiert sich aber an den Kosten der Videoproduktion - verteilt die aber über eine monatliche Pauschale für die Nutzung der Plattform über einen längeren Zeitraum.
Um was es bei "non Plus Ultra" geht, erklärt Achim Heyne selbst - natürlich in einem Kurzvideo auf Ultraview7. Wichtig ist ihm generell, dass gerade mittelständische Unternehmen mehr gemeinsam machen - das nicht jeder das Rad alleine erfinden muss und sie sich gegenseitig empfehlen. Das kann über die Plattform Ultraview erfolgen - etwa indem sie dort ein kurzes Referenzvideo veröffentlichen - oder im Rahmen der Treffen vor Ort.
Ziel ist es, gemeinsames Wachstum zu erreichen und insgesamt "voranzukommen" - sei es bei bei Know-how, Mitarbeiterentwicklung oder Recruiting. Achim Heyne führt die Idee auf das eigene Geschäft bei Api zurück: "Wenn wir unseren Partnern helfen zu wachsen, dann trägt das auch dazu bei, dass wir weiter wachsen."
Das Prinzip gelte aber nicht nur in der IT-Distribution. Mit Non Plus Ultra soll das branchenübergreifend realisiert werden. Wichtig ist Heyne dabei, dass die Mitglieder die gleichen Werte teilen und sich gegenseitig vertrauen können. Deshalb ist zunächst eine Bewerbung erforderlich und erfolgt die Teilnahme erst nach einer Art Aufnahmegespräch. Einen "Early Bird"-Zugnag gab es auf der Messe, gibt es aber auch bei Achim Heyne persönlich via LinkedIn.
Messebesucher zeigten sich in Gesprächen mit ChannelPartner durchaus interessiert - aber auch etwas skeptisch. Ihnen war auf Anhieb der Mehrwert und die Differenzierung zu anderen Business- und Unternehmernetzwerken nicht immer klar. Daran muss Non Plus Ultra also noch arbeiten - vielleicht mit zusätzlichen Videos auf Ultraview.
[Hinweis auf Bildergalerie: Api-Hausmesse zum 30-jährigen Jubiläum] gal1
Links im Artikel:
1 https://www.slatco-sterzenbach.com/2 https://diemuenchnerpsychologin.de/
3 https://www.executive-search-excellence.com/fabienne-niehues
4 https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Thelen
5 https://www.ultraview.de/
6 https://www.non-plus-ultra.de/
7 https://www.ultraview.de/uv?id=nonplusultra1
Bildergalerien im Artikel:
gal1 Api-Hausmesse zum 30-jährigen Jubiläum
30 Jahre Api - da staunt auch der kleine Roboter nicht schlecht.
Foto: Peter Marwan
Eintrag ins Gästebuch ist natürlich Ehrensache - auch wenn es sich da rächte, dass der ChannelPartner-Redakteur damals statt Schönschrift-Kurs den für "Tippen im Zehnfingersystem auf der Schreibmaschine" besucht hat.
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Die Stände der über 100 Hersteller- und Ausstellerpartner sind gut besucht.
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Daniel Wondra und Hakan Örenbas erklären die Vorteile der brandneuen Business-Video-Plattform „Ultraview“ und können bereits zahlreiche Beispiele als Referenzen zeigen.
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Als der Schnellzeichner mal schnell Pause macht, beweisen andere ihr Talent an seinem Stand.
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Das BTO-Angebot von Api wird mit einem Schnellschrauber-Test beworben - der gelichzeitig zeigt, wie praktisch die Gehäuse sind.
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Schnellzeichner, Schnellschrauber und schelle Fahrer - zumindest mit dem virtuellen Ferrari kann man es bei Thruistmaster mal richtig krachen lassen.
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Armin Riedl (Alibaba) wäre angesichts des DeLorean gerne einer der 40 Räuber und gleich bis in die heimische Garage gefahren– dann siegt aber doch das ehrliche Gewissen und das Auto bleibt am Agfeo-Stand.
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Brot und Butter-Geschäft (mit dem DL380-Server) und Highend-Equipment (mit der Aletra-Reihe) Lucas-Bachmann und Christian Schmidt haben am HPE-Stand beides dabei.
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Dominik Heilein und Christian Schäl (beide Heilein Systemhaus) haben mit Rainer Lermen und Pasquale Rendina gleich zwei „Brüder“ an ihrer Seite.
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Auch Apple-Rechner brauchen Strom. Das wissen Torsten Schneider und Markus van der Bijl (mac+you GmbH) natürlich längst – und haben deshalb an Felix Bechmann (CyberPower) noch ein paar Fragen.
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Halla Clever kann Roger Mosbeux (ComTec) trotz langjähriger Bekanntschaft mit Digital Data Coimmunications noch überraschen – zum Beispiel mit dem komplett ergonomischen Arbeitsplatz fürs Büro oder das Homeoffice.
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Auch Schulungsanbieter brauchen Weiterbildung: Simon Neuhoff (ExpertTeach / Mitte)) lässt sich von Helge Sponer und Joachim Oschlies (beide Securepoint) nochmal die Vorteile der Security-Appliances aus Lüneburg erklären.
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Telefonieren ist schön, das persönliche Gespräch aber auch beim Stand des Telefonie-Anbieters noch schöner.
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Die Gaming-Marke Ultraforce wird neu belebt, die Vorteile für Reseller kann Phillipos Tzampaz Oglou, Produktmanager für Ultraforce bei Api, erklären.
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Leila Youssef und Lars Fedrow knüpfen an alte Traditionen bei Api an: Fast wie vor 30 Jahren gibt es B-Ware für Schnäppchenjäger direkt aus dem Lager – nur jetzt nicht mehr vom Chef persönlich.
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Lazar Sejdic und Hakan Örenbas sind bereit für die Party am Abend.
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