Google verkauft sie, Samsung, LG, natürlich auch HTC, Microsoft und viele mehr - die Rede ist von VR-Brillen. Kein Wunder, soll doch die Virtuelle Realität samt Hardware und Inhalten den Technik-Unternehmen gutes Geld in die Taschen spülen. Die Zeichen der Zeit scheinen nun auch die klassischen Händler und andere Branchen erkannt zu haben. Nach McDonalds bietet jetzt der Kaffeeröster Tchibo eine eigene VR-Brille an, die ab dieser Woche zu kaufen sein wird.
Die Virtual-Reality-Brille von Tchibo basiert auf dem simplen Aufbau der Cardboard-Brille von Google. Auch hier besteht das Gehäuse der VR-Brille aus schlichter Pappe. Die wird kombiniert mit zwei Linsen und einigen Teilen aus Plastik und Schaumstoff, das Smartphone wird vorne eingelegt. Einen Haltegurt oder ein Riemen zum Befestigen der Brille gibt es nicht, hier muss der Käufer improvisieren oder die Brille einfach festhalten. Tchibo verspricht, dass auch große Smartphones wie das iPhone 6S Plus oder Samsung Galaxy Note 4 in der Brille Platz haben.
Die VR-Brille von Tchibo ist sicherlich ein technisches Bonbon, aber sie kostet nur 12,95 Euro. Zusammen mit dem Bekanntheitsgrade der Tchibo-Angebote und der Reichweite des Kaffeerösters könnte hier tatsächlich ein Coup gelingen, der Samsung und Co. freuen dürfte. Denn je mehr technisch eher Unbedarfte die Virtuelle Realität ausprobieren und kennenlernen können, desto besser.