Ertragreiches Geschäft mit iPod-Zubehör, Teil 3

10.12.2007 von Reinhard Otter
Wer erst einmal auf den Geschmack gekommen ist, will seine mobile Musiksammlung auch in Küche, Hobbyraum und Schlafzimmer genießen. CE-Business zeigt auf, welche "Helferlein" der Fachhändler deshalb unbedingt im Sortiment haben sollte.

Wer in der Küche Zwiebeln schneidet oder im Hobbyraum bastelt, der möchte nicht unbedingt die Musik aus dem fernen Wohnzimmer hören. Warum den iPod also nicht mitnehmen und dort passend anschließen?

Für die nebenbei-Beschallung in kleineren Zimmern bieten sich Aktiv-Lautsprechersysteme mit iPod-Dock an. Der iPod thront meist an prominenter Stelle auf dem Dockanschluss und wird dort – ähnlich wie bei den Hi-Fi-Docks – auch geladen. Viele der kompakten Geräte haben ebenfalls eine Fernbedienung. Man kann den iPod aus nächster Nähe aber auch per Click-Wheel steuern, während er im Dock ruht.

Solche Musikboxen gibt es wie Sand am Meer – die meisten Kunden sind mit der Auswahl schlicht überfordert. Sinnvoll erscheint es daher, als Händler eine kleine, aber vielfältige Auswahl vorzuführen.

Eines der günstigsten Docks ist etwa die Logitech AudioStation Express (UVP: 99 Euro). Klangliche Höhenflüge sollte man von derart günstigen Boxensystemen allerdings nicht erwarten. Dafür gibt es immer mehr gut klingender Alternativen von Markenherstellern – hier einige Beispiele:

JBL Onestage 3 (179 Euro):

Das sehr kompakte System hat rings um den Dock-Anschluss angeordnete Lautsprecher, aus denen es mehr Klang herausholt, als die Maße vermuten lassen. Die Steuerung erfolgt über eine Funk-Fernbedienung, die auch ohne Sichtkontakt funktioniert.

Bose Sound Dock (299 Euro), Sound Dock Mobile (399 Euro):

Das Bose Sound Dock war eines der ersten iPod-Lautsprechersysteme überhaupt. Es besticht durch sein schlichtes Design, das gut zum iPod passt, und vor allem durch seinen klaren, dynamischen Sound. Das robuste Gehäuse eignet sich sehr gut etwa für den Einsatz in der Küche.

Neu auf dem Markt ist das mobile Sound Dock, das seine Energie wahlweise vom Netzteil oder aus einem hinterrücks angebrachten Lithium-Ion-Akku zieht, der das Dock mit dem iPod für über drei Stunden mit Strom versorgt. Perfekt für den Einsatz auf der Terrasse oder beim Gartenfest.

Alternativ zu den reinen iPod-Boxensystemen gibt es auch immer mehr Radios und CD-Kompaktsysteme mit iPod-Dock. Vorteil: Sie musizieren auch, wenn der iPod nicht angeschlossen ist. Jedes dieser Systeme hat ebenfalls eine Fernbedienung und ist so ebenfalls für den Einsatz in jedem kleinen Raum geeignet.

Sharp DK-A 1 H/BK (279 Euro):

Das stylische System hat ein recht großes Klangvolumen und ist für gut 50 Euro Aufpreis auch mit einem CD-Player lieferbar.

Canton DSS 303 (399 Euro):

Das exklusive Canton-System kann auf eine besonders hochwertige Bestückung mit Zwei-Wege-Lautsprechern in koaxialer Bauweise zurückgreifen und bietet damit besonders kräftige Klangkulissen.

Denon S-32/S-52(499/649 Euro):

Diese "Wireless-Music"-Systeme geben nicht nur Musik vom iPod und Radioprogramme wieder. Sie lassen sich per drahlosem Funknetz oder übers Netzwerkkabel auch mit einem Computer im lokalen Netzwerk verbandeln. Auf diese Weise geben Sie MP3-Musik von dessen Festplatte wieder. Ein Webradio-Empfänger ist ebenfalls mit an Bord. Die S-52 hat obendrein eine USB-Buchse zum Anschluss von Speichersticks oder externen Festplatten sowie einen CD-Player.

Völlige Flexibilität

Noch einfacher, als den iPod dort anzuschließen, wo man sich gerade aufhält, ist die Vorstellung, dass der Player an einem zentralen Ort steht und von dort aus jedes Zimmer im Haus beschallt.

Eine solche Lösung hat Creative vor kurzem vorgestellt: Die Xdock-Station nimmt den Player auf und regelt auch seine Steuerung. Über einen Funksender verteilt er dann die Musik des Gerätes an beliebig viele Xmod-Empfänger, die jeweils an einer Anlage stehen und die Musik vom iPod per Cinchkabel ausgeben.

Auf diese Weise lässt sich das ganze Haus mit iPod-Musik versorgen. Geht man von einem Raum zum nächsten, dann schaltet man den einen Verstärker ab und aktiviert die Anlage im Nebenzimmer. Das System ist modular aufgebaut: Der Sender mit Dockingstation und Fernbedienung kostet 99 Euro, ebenso wie jede Empfangsstation. Mit einem Sender lassen sich beliebig viele Empfänger im Umkreis von zirka 30 Metern versorgen. Der Xdock-Sender besitzt zusätzlich eine so genantne X-Fi-Klangbearbeitung, die mithilfe einer speziellen Signal-Analyse Klangeinbußen ausgleichen soll, die bei der MP3-Datenktion entstanden sind.

Das Xdock lässt sich zentral im Haus aufstellen, oder ab an der Hi-Fi-Anlage im Wohnzimmer. Das Xdock selbst hat für diesen Fall ebenfalls Audio- und Videoanschlüsse und spielt so direkt mit einem Verstärker zusammen.

Im vierten Teil zeigt CE-Business auf, mit welchem Zubehör Reisen und Außer-Haus-Aktivitäten zum musikalischen Genuss werden können. (Reinhard Otter/go)